Philosophie

Warum ich mich für die Produktion pflanzlicher Proteine entschieden habe.

Seit 5 Jahren bin ich, Bruno von Allmen Vegetarier.

Vorher dachte ich immer man müsse Fleisch essen, damit der Körper genügend Proteine bekommt, was ja die meisten Menschen glauben. Durch meine Lehre als Diätkoch und mein wachsendes Interesse an gesunder und nachhaltiger Ernährung war bald mal klar, dass diese sehr weit verbreitete Meinung auf totaler Fehlinformation basiert. Weitere Nachforschungen ergaben dann, dass seriöse Studien von Universitäten längstens beweisen, dass die vegetarische Ernährung für den Menschen gesünder ist als eine fleischhaltige Mischkost.

Ein schwerer Motorradunfall, mit diversen Knochenbrüchen und Fleischwunden, brachten mir persönlich dann den endgültigen Beweis; Ich brauchte gar kein Fleisch, um mich zu regenieren!

Als Diätkoch weiss ich, dass der Körper bei schweren Verletzungen des Muskelgewebes und der Knochen mehr Protein braucht, um das zerstörte Gewebe wieder zu reparieren. Doch in den 5 Monaten, die ich Zuhause verbrachte, ass ich gar kein Fleisch und bin trotzdem bestens genesen.

Auch der Umgang mit unseren Tieren, zb. die Massentierhaltung haben mir den entgültigen Enschluss, kein Fleisch mehr zu essen, sehr leicht gemacht. Natürlich gilt es zu beachten, nicht einfach das Fleisch ersatzlos wegzulassen und ansonsten so weiterzuessen wie bisher. Die benötigten Aminosäuren, für die körpereigene Produktion von Proteinen, sollten unbedingt durch pflanzliche Nahrung zugeführt werden.

So ist die Idee entstanden, vegetarische Produkte herzustellen und zu vertreiben.

 

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Glück


"Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks."

 

- Auguste Escoffier


Das kraftvolle Dinkel(wunder)korn

 

 

Der Dinkel

 

Dinkel ist ein uraltes Getreide aus der Familie der Spelzgetreidearten. Er war ein Korn der Alemannen und Schwaben und war bis ins 19. Jahrhundert Haupt-anbaugetreide im Süden Deutschlands, bis er in den 30er Jahren wegen Ertrags- überlegungen vom Weizen verdrängt wurde. Besonders durch die Schwaben gelangte der Dinkel in alle Welt, da sie bei ihrer Auswanderung immer einen Sack Dinkel dabei hatten.

 

Inzwischen wurde der Weizen durch Mutation und genetische Manipulation soweit verdorben, dass die neue amerikanische Weizensorte „Frankenwheat“ zum grössten Gesundheitsrisiko wurde. Er kann u.a. Demenz, Zöliakie, Weizenallergie, Diabetes, Übergewicht, Herz-Kreislaufkrankheiten und sogar Krebs auslösen. Dieser Weizen ist so kleinwüchsig, dass Bodenpilze in die Frucht gelangen und dort Mykotoxine ablagern. Dinkel ist durch seinen hohen Wuchs und seine Bespelzung davor geschützt.

 

Dinkel hat gleichzeitig eine grosse ökologische Bedeutung – für die Gesundheit des Menschen als auch für die Erde. Er benötigt weder chemische Düngemittel noch Pestizide, Insektizide noch Halmverkürzer. Auf der anderen Seite schützt seine Spelzhülle nicht nur vor radioaktiver Belastung, sondern auch vor Umweltgiften. Wie nach der Reaktorkatastrophe von 1986 gezeigt werden konnte, war der Dinkel durch seine Spelzhülle zehn mal weniger radioaktiv belastet als andere Getreidesorten.

 

Hildegard v. Bingen: „Dinkel ist das beste Getreide, es wirkt wärmend und fettend, ist hochwertig und gelinder als alle anderen Getreidekörner. Wer Dinkel isst, bildet gutes Muskelfleisch. Dinkel führt zu einem guten Blutbild, gibt ein aufgelockertes Gemüt und die Gabe des Frohsinns.“

 

Dinkel beinhaltet also Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse und Mineralien.

Kohlenhydrate: In 100gr. Dinkel befinden sich bis zu 75 % Kohlenhydrate, Diese sind langkettig und komplex. Im Darm werden sie langsam abgebaut und gelangen dann langsam ins Blut. Dadurch wird sowohl eine Unter- wie auch eine Überzuckerung vermieden. Weichgekochte Dinkelkörner z.B. Eignen sich daher ausgezeichnet für Diabetiker, weil sie Insulin sparen und Über-, als auch Unterzuckerung verhüten.

 

Eiweisse: In 100 g Dinkel befindet sich 13 bis 18 g Eiweiss. Besonders die lebensnotwendigen essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selber synthetisieren kann, sind darin reichlich vorhanden. Dinkeleiweiss enthält u.a. die Aminosäure Tryptophan, eine Vorstufe des stimmungsaufhellenden Serotonins, dessen Mangel zu Depressionen führen kann, Auch die Aminosäure Phenylalanin, eine Vorstufe von Dopamin, verantwortlich für unser Wohlgefühl und die innere Ausgeglichenheit, ist vorhanden, Ein Dopamin- Mangel kann zu Parkinson führen.

Mineralien: Dinkel enthält 45 Mineralien und Spurenelemente.

 

Fette: Phytosterine sind bioaktive Pflanzenfette, die das Krankheitsrisiko für das Herz-Kreislauf-System senken, den Blutzuckerspiegel regulieren, Entzündungen verhindern und das Immunsystem stärken, Sie können zur Senkung der Cholesterinwerte beitragen. Phytosterine sind ausserdem auch enthalten in Edelkastanien, Fenchel, Rote Beete, Kürbis, Karotten, Zwiebeln und besonders viel in Galgant, Bertram und Griechenkleesamen. Es ist sehr interessant, dass

Hildegard v. Bingen hauptsächlich Lebensmittel mit hohen Phytosterinwerten empfohlen hat.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe: Rhodanid ist ein bioaktiver Stoff, der in der Lage ist, den Körper zu vitalisieren und vor Krankheiten zu schützen. Es stabilisiert die Zellmembran und schützt sie vor Onkogenen. Vermutlich zerfällt Rhodanoid in den Krebszellen in Blausäure und Schwefel, wodurch diese abgetötet werden können, Dies erklärt die vor Krebs schützende Wirkung von Dinkel, was aber noch wissenschaftlich bewiesen werden muss.

 

 

Quelle: Dr. Wighard Strehlow, St, Hildegard Brief 85; u.a.